Tauchmedizin

In Deutschland ist es möglich, über die Dachgesellschaft für Tauchmedizin, der GTÜM (Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin) im Rahmen von einer Anzahl von Kursen stufenweise die Zusatzbezeichnung Tauchtauglichkeitsuntersuchungen, Tauchmedizin und letztendlich den Tauch- und Hyperbarmediziner zu erwerben.

Damit qualifiziert sich der Arzt zur Durchführung von tauchmedizinischen Untersuchungen im Rahmen der Tauchtauglichkeit, ist in der Lage Tauchunfälle zu behandeln und kann, je nachdem welche Stufe der Qualifikation er erreicht hat, auch eine Druckkammer bedienen oder leiten. Tauchmediziner“ müssen selbst auch tauchen können, was für das Verständnis der komplexen medizinischen Zusammenhänge im Bereich der Tauch- und Hyperbarmedizin als sinnvoll und notwendig erachtet wird.

Wir waren nach unserer HNO-Facharztausbildung insgesamt 1 komplettes Jahr in der Tauchmedizin tätig, haben mehrfach im Ausland Druckkammereinrichtungen geleitet und letztendlich damit den Tauch- und Hyperbarmediziner erlangt.

In unserer Praxis werden daher neben der Behandlung von Tauchunfällen und deren Management vor allem auch Tauchtauglichkeitsuntersuchungen nach Vorgaben der GTÜM durchgeführt.

Neben der exakten HNO-Diagnostik und der notwendigen vollständigen körperlichen Untersuchung werden bei der Tauchtauglichkeitsuntersuchung ein EKG, eine Lungenfunktionsdiagnostik sowie wenn notwendig ein Belastungs EKG auf dem Fahrradergometer oder Labortestungen durchgeführt. Für alle radiologischen Fragestellungen rund ums Ohr und die Nebenhöhlen haben wir unseren strahlungsarmen digitalen Volumentomografen (DVT).

Alle speziellen Fragen die der Tauchanfänger (z.B. Diabetes, Asthma, Tauchen mit Behinderung oder ähnliches) und auch der Profitaucher auf dem Herzen haben, können hierbei individuell erörtert werden.

Natürlich bildet sich unsere gesamte Familie ständig in der Tauch- und Hyberbarmedizin fort.

Da die Kostenübernahme von Sport- und Tauchuntersuchungen durch die Kassen nicht erlaubt ist, werden die Kosten hierfür mit dem Taucher je nach Aufwand direkt nach GOÄ abgerechnet.